{"id":1356,"date":"2026-07-08T14:45:59","date_gmt":"2026-07-08T12:45:59","guid":{"rendered":"https:\/\/nachhaltig-wirtschaften-mitteldeutschland.de\/startseite\/?p=1356"},"modified":"2026-07-08T14:45:59","modified_gmt":"2026-07-08T12:45:59","slug":"12-netzwerktreffen-gesundheit-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nachhaltig-wirtschaften-mitteldeutschland.de\/startseite\/12-netzwerktreffen-gesundheit-fuer-alle\/","title":{"rendered":"12. Netzwerktreffen: Gesundheit f\u00fcr alle"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\">12. Netzwerktreffen des Netzwerkes \u201eNachhaltigkeit in der Wirtschaft\u201c<\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Thema: Gesundheit f\u00fcr alle<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\">im TPG Maker Lab, Bahnhofstra\u00dfe 13, Merseburg, am 04.06.2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bericht<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-352 alignleft\" src=\"https:\/\/nachhaltig-wirtschaften-mitteldeutschland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/SDG_3-Gesundheit_und_Wohlergehen.png\" alt=\"\" width=\"102\" height=\"102\" srcset=\"https:\/\/nachhaltig-wirtschaften-mitteldeutschland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/SDG_3-Gesundheit_und_Wohlergehen.png 400w, https:\/\/nachhaltig-wirtschaften-mitteldeutschland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/SDG_3-Gesundheit_und_Wohlergehen-300x300.png 300w, https:\/\/nachhaltig-wirtschaften-mitteldeutschland.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/SDG_3-Gesundheit_und_Wohlergehen-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 102px) 100vw, 102px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie ist Voraussetzung f\u00fcr gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit und nachhaltige Entwicklung. Gleichzeitig steht das Gesundheits- und Pflegesystem vor tiefgreifenden Herausforderungen:<br \/>\nDer demografische Wandel, Fachkr\u00e4ftemangel, steigende Kosten und der rasante technologische Fortschritt verlangen nach neuen L\u00f6sungsans\u00e4tzen. Nachhaltige Gesundheit bedeutet deshalb nicht nur, Krankheiten zu behandeln, sondern Rahmenbedingungen zu schaffen, die Pr\u00e4vention f\u00f6rdern, Ressourcen effizient nutzen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund widmete sich das 12. Netzwerktreffen des Netzwerks \u201eNachhaltigkeit in der Wirtschaft\u201c am 4. Juni 2026 im <a href=\"https:\/\/www.hs-merseburg.de\/forschung-und-transfer\/forschung\/forschungsaktivitaeten\/laufende-forschungsprojekte\/mel-tpg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TPG Maker Space<\/a> in Merseburg dem Thema \u201eGesundheit\u201c. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutierten gemeinsam, wie Gesundheit und Pflege zukunftsf\u00e4hig gestaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wurde die Veranstaltung durch Dr. Sophie K\u00fchling, Innovationsreferentin bei der IHK Halle-Dessau und Sprecherin des Netzwerks \u201eNachhaltigkeit in der Wirtschaft\u201c. Sie stellte zun\u00e4chst das Netzwerk vor, das Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenbringt, um Nachhaltigkeit gemeinsam und aus unterschiedlichen Perspektiven zu gestalten. Das Schwerpunktthema \u201eGesundheit\u201c sollte dabei bewusst aus einer l\u00f6sungsorientierten Perspektive betrachtet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Keynote \u201eBereit f\u00fcr die Zukunft \u2013 \u00dcberlegungen zur Gesundheits- und Pflegebranche\u201c<\/strong><\/h3>\n<h5><strong>J\u00f6rg Heinrich, Hochschule Anhalt, Maker Education Lab <\/strong><\/h5>\n<p>Den inhaltlichen Auftakt machte J\u00f6rg Heinrich von der Hochschule Anhalt, indem er ausgehend von seinen langj\u00e4hrigen Erfahrungen im Krankenhauswesen, im Management und in der Hochschullehre einen grunds\u00e4tzlichen Blick auf die Zukunft der Gesundheits- und Pflegebranche warf.<\/p>\n<p>Dabei machte Heinrich zun\u00e4chst deutlich, dass Zukunft nichts Pl\u00f6tzliches oder Unvorhersehbares sei. Vielmehr entstehe sie aus Entwicklungen, die sich \u00fcber Jahrzehnte ank\u00fcndigen und durch heutige Entscheidungen beeinflusst werden k\u00f6nnen. Demografischer Wandel, Klimawandel oder K\u00fcnstliche Intelligenz seien keineswegs neue Ph\u00e4nomene \u2013 vielmehr begleiteten sie Gesellschaft und Wissenschaft bereits seit vielen Jahrzehnten. Entscheidend sei deshalb der Wandel von einer \u201eZukunftsignoranz\u201c hin zu einer \u201eZukunftsnavigation\u201c, also einer aktiven Gestaltung statt eines blo\u00dfen Reagierens.<\/p>\n<p>Gleichzeitig beschrieb Heinrich die zunehmende Dynamik technologischer Entwicklungen. W\u00e4hrend Menschen fr\u00fcher Zeit hatten, sich schrittweise an neue Technologien zu gew\u00f6hnen, verlaufe Innovation heute zunehmend exponentiell. K\u00fcnstliche Intelligenz, Robotik oder Neuroimplantate seien l\u00e4ngst keine Zukunftsmusik mehr. Umso wichtiger sei die Frage, welchen Zweck Technologie erf\u00fcllen solle. Frei nach Christian Louis Lange erinnerte Heinrich daran: \u201eTechnologie ist ein n\u00fctzlicher Diener \u2013 und ein gef\u00e4hrlicher Meister.\u201c<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend gab er einen \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Entwicklungen der Gesundheits- und Pflegebranche: Gesundheits-Apps, Wearables, Telemedizin, Pflegerobotik, Big Data oder elektronische Patientenakten werden die Versorgung ebenso ver\u00e4ndern wie neue Therapieformen auf Basis von DNA-Analysen oder Gen-Editing. Gleichzeitig zeichne sich ein struktureller Wandel des Gesundheitswesens ab \u2013 mit st\u00e4rker vernetzten Gesundheitszentren, einer engeren Zusammenarbeit verschiedener Professionen und einer ver\u00e4nderten Aufgabenverteilung zwischen akademischen und nicht-akademischen Gesundheitsberufen.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt seines Vortrags stand jedoch weniger die Technik als vielmehr die Zukunftskompetenz. Zukunft m\u00fcsse bewusst gedacht und gestaltet werden. Dazu geh\u00f6re, sich regelm\u00e4\u00dfig zu fragen: <em>Was wird geschehen? Was k\u00f6nnte geschehen? Was soll geschehen? Und was m\u00fcssen wir heute tun, damit genau diese Zukunft Realit\u00e4t wird?<\/em> Heinrich pl\u00e4dierte deshalb f\u00fcr \u201ePr\u00e4silienz\u201c \u2013 also ein aktives Vorbereiten auf zuk\u00fcnftige Entwicklungen \u2013 sowie f\u00fcr eine \u201eKonkrethik\u201c, die erkannte Handlungsbedarfe konsequent in praktisches Handeln \u00fcberf\u00fchrt. Sein Fazit brachte diesen Gedanken in den Worten Perikles\u2018 auf den Punkt: \u201eEs kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Kurzvorstellung des Projektes \u201cInnovationsregion f\u00fcr die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (<\/strong><a href=\"https:\/\/zukunft-pflege.de\/\"><strong>TPG<\/strong><\/a><strong>)\u201d <\/strong><\/h3>\n<h5><strong>Dr. Elisa Haucke, Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg <\/strong><\/h5>\n<p>Das \u201eTPG\u201c ist eines von drei Strukturwandelprojekten der MLU und zugleich das Einzige, das sich gezielt den Zukunftsthemen Gesundheit und Pflege widmet. Der Strukturwandel geht im Mitteldeutschen Revier mit weitreichenden wirtschaftlichen Ver\u00e4nderungen einher und er\u00f6ffnet zugleich neue Entwicklungschancen. Der demografische Wandel verst\u00e4rkt diesen Trend, wodurch Gesundheit und Pflege zunehmend als Zukunftsm\u00e4rkte an Bedeutung gewinnen. Vor diesem Hintergrund verfolgt das TPG einen branchen-\u00fcbergreifenden Ansatz, indem es Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringt, um innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die regionale Versorgung zu entwickeln.<\/p>\n<p>Zentrale Bausteine des Projekts sind Maker- und Education-Labs sowie Pflegeentwicklungszentren an insgesamt f\u00fcnf Standorten im S\u00fcden Sachsen-Anhalts. Erg\u00e4nzt wird dies durch regelm\u00e4\u00dfig stattfindende Innovation Summits, die den Austausch zwischen Forschung und Praxis f\u00f6rdern und innovative Ideen sichtbar machen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt das TPG \u00fcber ein F\u00f6rderprogramm mit einem Gesamtvolumen von rund 50 Millionen Euro, das Innovationen an den Schnittstellen zu anderen Branchen \u2013 etwa Materialentwicklung, Mobilit\u00e4t oder Produktdesign \u2013 unterst\u00fctzt. Aktuell werden bereits 15 Projekte gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/1200775550?share=copy&amp;fl=cl&amp;fe=ci\">TPG Juryfilm | Videos &amp; Filme auf Vimeo<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Input 1 \u201eGesundheit durch Wise Work: Der vernachl\u00e4ssigte Erfolgsfaktor in der Arbeitswelt\u201c <\/strong><\/h3>\n<h5><strong>Dr. Elke B\u00f6ckstiegel , <\/strong><a href=\"https:\/\/www.harmonialogic.com\/\"><strong>Harmonia Logic AG<\/strong><\/a><\/h5>\n<p>Im Mittelpunkt des anschlie\u00dfenden Inputs stand die gesunde Organisation von Arbeit. Gesundes Arbeiten entstehe nicht allein durch klassischen Arbeitsschutz oder betriebliche Gesundheitsangebote. Entscheidend seien vielmehr Sinnhaftigkeit, Selbstwirksamkeit, Gestaltungsspielr\u00e4ume sowie eine wertsch\u00e4tzende F\u00fchrungskultur. Angesichts wachsender Herausforderungen wie Fachkr\u00e4ftemangel, Lieferkettenproblemen oder geopolitischer Unsicherheiten w\u00fcrden Unternehmen h\u00e4ufig reflexartig auf Kostensenkungen setzen. Die Folge seien jedoch h\u00e4ufig Ersch\u00f6pfung, steigende Fluktuation und sinkende Motivation.<\/p>\n<p>Das Konzept \u201eWise Work\u201c verfolgt daher einen anderen Ansatz: Es betrachtet den Menschen als Ganzes und sucht L\u00f6sungen, die gleicherma\u00dfen den Bed\u00fcrfnissen von Unternehmen, Mitarbeitern, Kundschaft und Umwelt ber\u00fccksichtigen. Statt neue Standards einzuf\u00fchren, gehe es darum, reale Probleme zu erkennen und gemeinsam tragf\u00e4hige L\u00f6sungen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Anhand eines Beispiels aus der Krankenhausversorgung zeigte B\u00f6ckstiegel, wie organisatorische Ver\u00e4nderungen \u2013 etwa feste Stationen bei flexiblen Arbeitszeiten \u2013 sowohl Besch\u00e4ftigten als auch Einrichtungen zugutekommen k\u00f6nnen. Reorganisation werde damit selbst zu einem Instrument gegen den Fachkr\u00e4ftemangel.<\/p>\n<p>F\u00fcr die praktische Umsetzung stellte sie einen f\u00fcnfstufigen Prozess vor:<\/p>\n<ol>\n<li>Thema benennen: Was nervt hier eigentlich? Und ist mir das wirklich wichtig genug, um das \u00e4ndern zu wollen?<\/li>\n<li>Betroffene erkennen: Welche Menschen, Prozesse, R\u00e4ume etc. sind relevant?<\/li>\n<li>Konkrete L\u00f6sung erdenken: Wie k\u00f6nnte eine praktische Ver\u00e4nderung aussehen?<\/li>\n<li>Perspektive der anderen einholen: Was brauchen die anderen?<\/li>\n<li>Stimmigkeit pr\u00fcfen: Passt die L\u00f6sung f\u00fcr alle?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung seien Offenheit, Neugier und ausreichend Zeit. Die positiven Effekte reichten von besserer Kommunikation \u00fcber h\u00f6here Produktivit\u00e4t bis hin zu einer st\u00e4rkeren Arbeitgeberattraktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Input 2 \u201eWas kann betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung f\u00fcr die psychische Gesund-heit Ihrer Mitarbeitenden leisten?\u201c <\/strong><\/h3>\n<h5><strong>Andreas Bessel, <\/strong><a href=\"https:\/\/www.bgf-koordinierungsstelle.de\/sachsen-anhalt\/\"><strong>BGF-Koordinierungsstelle Sachsen-Anhalt<\/strong><\/a><\/h5>\n<p>Anschlie\u00dfend machte Andreas Bessel von der BGF-Koordinierungsstelle deutlich, dass psychische Gesundheit ein komplexes Zusammenspiel pers\u00f6nlicher und \u00e4u\u00dferer Einflussfaktoren sei. Stress sei grunds\u00e4tzlich nichts Negatives \u2013 problematisch werde er erst dann, wenn keine ausreichenden Erholungsphasen mehr folgten. Ziel betrieblicher Gesundheitsf\u00f6rderung m\u00fcsse deshalb sein, Mitarbeiter dabei zu unterst\u00fctzen, ihre eigene Gesundheit besser wahrzunehmen und Verantwortung f\u00fcr sie zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Dabei gehe es ausdr\u00fccklich nicht in erster Linie um Obstk\u00f6rbe oder Yoga-Angebote. Viel wichtiger seien gesundheitsf\u00f6rderliche Rahmenbedingungen, klare Erwartungen, funktionierende Prozesse sowie die F\u00f6rderung von Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung. Eine entscheidende Rolle komme dabei den F\u00fchrungskr\u00e4ften zu.<\/p>\n<p>Da die Angebote der BGF-Koordinierungsstelle von den Kranken- und Rentenkassen finanziert werden, k\u00f6nnen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen diese kostenfrei in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Input 3 \u201eEssverhalten und psychische Gesundheit\u201c <\/strong><\/h3>\n<h5><strong>Prof. Katja Kr\u00f6ller, Hochschule Anhalt<\/strong><\/h5>\n<p>Einen anderen Zugang zur Frage der Gesundheit w\u00e4hlte anschlie\u00dfend die Gesundheits- und Ern\u00e4hrungspsychologin Prof. Katja Kr\u00f6ller. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Organisation von Arbeit, sondern die Frage, wie bereits allt\u00e4gliche Gewohnheiten \u2013 insbesondere das Essverhalten \u2013 die psychische Gesundheit beeinflussen k\u00f6nnen. Sie machte deutlich, dass bereits kleine Ver\u00e4nderungen positive Effekte erzielen k\u00f6nnen. Entscheidend seien nicht Perfektion, sondern Kontinuit\u00e4t. Da Essen ohnehin mehrfach t\u00e4glich stattfinde, biete es zahlreiche M\u00f6glichkeiten, die eigene Gesundheit aktiv zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Kr\u00f6ller erl\u00e4uterte den Einfluss verschiedener Hormone und Neurotransmitter auf Wohlbefinden und Motivation. Regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeiten, eine \u00fcberwiegend pflanzen-basierte Ern\u00e4hrung, ausreichend Antioxidantien sowie eine gute Versorgung mit Mikron\u00e4hrstoffen wie B-Vitaminen, Magnesium, Zink, Omega-3-Fetts\u00e4uren und Vitamin D k\u00f6nnen demnach einen wichtigen Beitrag zur psychischen Gesundheit leisten. Auch gemeinsames Essen f\u00f6rdere durch die Aussch\u00fcttung von Oxytocin Zufriedenheit und Wohlbefinden. Den Teilnehmern gab sie als praktisch umsetzbare Empfehlung mit: \u201eJeden Tag eine Handvoll N\u00fcsse essen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Erfahrungsbericht \u201e17kg weniger, mehr Energie im Alltag \u2013 Mein Weg zu mehr Leistungsf\u00e4higkeit als Unternehmer und Familienvater\u201c <\/strong><\/h3>\n<h5><strong>Marcus Drabon, Unternehmer und DJ<\/strong><\/h5>\n<p>Nach einem musikalischen Intermezzo am E-Cello gestaltete Marcus Drabon den Abschluss mit einem sehr pers\u00f6nlichen Erfahrungsbericht \u00fcber seine eigene \u201eBody Recomposition\u201c, in deren Verlauf er seit Ende 2025 rund 17 Kilogramm K\u00f6rpergewicht reduziert und gleichzeitig Muskelmasse aufgebaut hat.<\/p>\n<p>Sein Ansatz orientiert sich bewusst an Methoden des Unternehmensmanagements: Ziele definieren, Kennzahlen messen und kontinuierlich optimieren. Kalorien, Schritte, Proteinzufuhr oder Trainingsfortschritte seien dabei vergleichbar mit den Kennzahlen eines Unternehmens. Entscheidend seien jedoch Geduld, Konsequenz und Selbstf\u00fcrsorge. Sein Fazit lautete: \u201eDu bist der CEO deines eigenen Lebens. F\u00fchre deinen K\u00f6rper wie ein Unternehmen. Miss. Optimiere. Bleibe konsequent.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fazit:<\/h3>\n<p>Zum Abschluss griff Dr. Sophie K\u00fchling den roten Faden der Veranstaltung noch einmal auf. Gesundheit sei eine zentrale Voraussetzung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \u2013 sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Gleichzeitig d\u00fcrfe bei allen Bem\u00fchungen eines nicht vergessen werden: \u201eWer gesund stirbt, ist trotzdem tot. Also Spa\u00df nicht vergessen!\u201c Mit dieser augenzwinkernden Botschaft lud sie die Teilnehmenden zum weiteren Austausch auf dem Markt der M\u00f6glichkeiten ein und ermutigte Interessierte, sich dem Netzwerk \u201eNachhaltigkeit in der Wirtschaft\u201c anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Das 12. Netzwerktreffen machte deutlich, dass nachhaltige Gesundheit weit \u00fcber medizinische Versorgung hinausgeht: Sie entsteht dort, wo Technologie verantwortungsvoll eingesetzt wird, Organisationen den Menschen in den Mittelpunkt stellen und jeder Einzelne bereit ist, Verantwortung f\u00fcr die eigene Zukunft zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. 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